Ben Becker

Sein Weg war eigentlich vorgezeichnet: Mit seinem Stiefvater Otto Sander, dem begnadeten Schauspieler, als prägnantes Vorbild, seiner Großmutter, der Komikerin, seinem Großvater, dem Tänzer, und seinem Onkel, dem Akrobat – Ben Becker konnte eigentlich nur einen künstlerischen Beruf wählen. Und wurde zu einem sehr erfolgreichen Multitalent: Film- und Fernsehschauspieler, Kinostar, Bühnendarsteller, Synchronsprecher für internationale Kinoproduktionen, Hörbuchsprecher u.a. für Muhammad Ali, Musiker mit seiner Zero Tolerance Band und in Zusammenarbeit mit Xavier Naidoo, Udo Lindenberg und Peter Maffay in Tabaluga sowie Kinderbuchautor.

Nach seiner Schauspielausbildung und verschiedenen TV-Engagements feierte er  sein Filmdebüt 1983 im Spielfilm Eine Liebe in Deutschland an der Seite von Armin Müller-Stahl. Den endgültigen Durchbruch schaffte er schließlich mit seiner Leistung im Kinofilm Schlafes Bruder im Jahr 1994. Weitere herausragende Kinofilme, wie Comedian Harmonists und Die rote Zora folgten. Dem Fernsehen ist er aber nach wie vor treu und permanent in diversen Hauptrollen, aber auch in Erfolgs-Serien wie dem Tatort und Ein Fall für Zwei, zu sehen. 1993 debütierte er als Bühnendarsteller und ist bis heute als sehr gefragter Theaterschauspieler unterwegs, u.a. tritt er jährlich viel umjubelt als Tod im Jedermann bei den Salzburger Festspielen auf. Für seine überragenden schauspielerischen Leistungen erhielt er u.a. bereits den Adolf-Grimme-Preis in Silber sowie drei Jahre später sogar in Gold, die Goldene Kamera, den Bayerischen Filmpreis und den Publikumspreis Goldener Vorhang für seine legendäre, mit überschwänglichen Kritiken begleitete Leistung in Berlin, Alexanderplatz am Maxim Gorki Theater in Berlin.

Ben Becker begeistert seit 2015 als Judas Ischariot mit seinem neuen Programm "Ich, Judas" das deutsche Publikum.